Hagener Medizinforum: Blick hinter die Kulissen der Notfallversorgung

31. Januar 2019

Hagen, 31. Januar 2019 – Egal, ob mit einer Schnittverletzung, dem Verdacht auf Gehirnerschütterung oder gar nach einem schweren Unfall: In der Zentralen Notaufnahme des Agaplesion Allgemeinen Krankenhauses Hagen vorsorgen Experten jährlich über 30.000 Menschen aus Hagen und Umgebung. Ein speziell ausgebildetes Team aus Fachärzten und Pflegekräften verschiedener Disziplinen steht tagtäglich rund um die Uhr bereit, um Patienten im Ernstfall schnellstmöglich optimal versorgen zu können. Chefarzt Andreas S. Hengstmann, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, wirft am Donnerstag, 07. Februar 2019, im Rahmen des Hagener Medizinforums einen Blick hinter die Kulissen dieses so wichtigen Bereiches in einem Krankenhaus und beantwortet die Frage: „Was passiert hinter den verschlossenen Türen der Notaufnahme?“ Der Vortragsabend startet wie gewohnt um 17:00 Uhr in der Personalcafeteria an der Grünstraße (Haus 4, E0).

Um allen Patienten gleichermaßen die bestmögliche Versorgung zu bieten, nutzt das Hagener Krankenhaus beispielsweise das weltweit etablierte sogenannte „Manchester-Triage-System“, welches anhand verschiedener Kriterien festlegt, wie dringlich die Behandlung des Patienten zu erfolgen hat. So ist stets sichergestellt, dass die Reihenfolge der Behandlung der medizinischen Notwendigkeit entspricht und so auch Leben gerettet werden können. Andreas Hengstmann erläutert an diesem Abend, wie dieses System genau funktioniert und was dies für den einzelnen Patienten bedeutet. Weitere Themenschwerpunkte sind die verschiedenen Behandlungsoptionen einer gut aufgestellten Notaufnahme, die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten von der „Selbsteinweisung“ bis hin zum Transport mit dem Rettungswagen sowie ein Blick auf die Zukunft der Notfallversorgung. Zudem stellt an diesem Abend Dr. med. Kirsten Heisler sich und ihre Arbeit vor. Die langjährige Oberärztin und erfahrene Notfall- und Intensivmedizinerin hat nun die ärztliche Leitung der Notfallversorgung am AKH übernommen und verantwortet nun den Bereich insgesamt.

 
Der Eintritt zum Vortragsabend ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Veranstaltung wird am 07. März 2019 fortgesetzt. Dann sprechen zum Darmkrebsmonat März Prof. Wolfgang Timmermann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, sowie Dr. med. Rainer Markgraf, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, über das Thema. „Darmkrebszentrum Hagen - moderne Behandlung aus einem Guss“. Im Februar erscheint dann auch das neue Halbjahresprogramm des AKH. Es ist dann über www.akh-hagen.de abrufbar.

 

Einen besonderen Service bietet das AKH weiterhin all denjenigen an, die gerne regelmäßig über die einzelnen Veranstaltungen informiert werden möchten: Wer sich diesbezüglich unter maren.esser@agaplesion.de oder T (02331) 201 2066 (an-)meldet, erhält immer rechtzeitig eine persönliche Einladung zu den Veranstaltungen nach Wunsch entweder postalisch oder per E-Mail. Auch dieser Service ist kostenlos.


Weitere Informationen über das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN finden Sie im Internet unter: www.akh-hagen.de

 

Das AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN ist mit 566 Betten das größte Krankenhaus an einem Standort in Hagen und bietet seinen Patienten mit 20 Fachabteilungen und Schwerpunkten sowie diversen Kompetenzzentren die größte Disziplinenvielfalt unter einem Dach. Diese Größe und Leistungsfähigkeit setzen unsere Mitarbeiter Tag für Tag in eine dem Patienten zugewandte Fürsorge und Menschlichkeit um. Im Rahmen des Versorgungsauftrages werden bei uns jährlich rund 22.000 Patienten stationär behandelt. Das AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN ist als akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum anerkannt. Mit unserer Berufsfachschule bieten wir jungen Menschen darüber hinaus die Möglichkeit einer modernen Ausbildung im pflegerischen Bereich.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 35 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 15 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 19 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln.
 
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Porträt Andreas S. Hengstmann