Ausgezeichnetes Endoprothetikzentrum am AKH

12. Oktober 2018

Hagen, 12. Oktober 2018 – Wenn die Hüfte oder das Knie dauerhaft schmerzen, kann dies eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Haben dann konservative Behandlungsmethoden keinen Erfolg, denken Patienten oft über ein künstliches Gelenk, eine sogenannte Endoprothese, nach. „Wir wissen, dass der Einsatz von künstlichen Gelenken nicht immer unumstritten, häufig aber alternativlos ist und möchten unseren Patienten daher eine Behandlung auf höchstem Niveau anbieten“, betont Dr. med. Bernd Stuckmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Deshalb haben sich der Hagener Experte und sein Team zum wiederholten Male einer strengen Überprüfung durch die Zertifizierungsgesellschaft Endocert unterzogen. Der Lohn dieser Mühen: Die erneute (Re-)Zertifizierung des Endoprothetikzentrums am AKH, des einzigen in Hagen.

Externe Auditoren überprüften dafür in einem mehrtägigen Verfahren einen umfangreichen Katalog von fachlichen, technischen und personellen Kriterien. So musste das AKH beispielsweise professionelle Abläufe wie festgelegte Behandlungsfade von der Indikationsstellung bis zur Nachsorge genauso nachweisen wie bestimmte Fortbildungskriterien der Operateure oder auch die medizintechnische Ausstattung nach aktuellen Leitlinien. Zudem wurde auch die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit und die weitere fachliche Expertise der Akteure begutachtet – „mit guten Ergebnissen und viel Lob“, wie Susanne Hinzen, Leitung des Qualitätsmanagement und damit verantwortlich für den Zertifizierungsprozess, hervorhebt. Dabei hoben die Prüfer nicht nur die besondere Weiterentwicklung aller beteiligten Prozesse hervor, sondern bescheinigten dem Endoprothetikzentrum insbesondere verschiedene weitere Optimierungen im Sinne des Patienten, darunter kurze Wartezeiten durch gute Abläufe, abgestimmte Behandlungsfade und eine „professionelle Durchführung der Endoprothetik“.

 

Davon profierten die rund 400 Patienten jährlich, die im Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen ein künstliche Gelenk erhalten, meist an Knie und Hüfte, seltener am Sprunggelenk, Schulter oder sogar der Hand. Dabei ist der Einsatz solcher Endoprothesen „immer erst der letzte Schritt“, weiß Dr. med. Bernd Stuckmann. Genauso vielfältig wie die Ursachen sind auch die Behandlungsmöglichkeiten von schmerzenden Gelenken. „Doch wenn Physiotherapie, Ernährungsumstellung, Hilfsmittel oder eine medikamentöse Behandlung nicht mehr helfen, sollte man über einen Gelenkersatz nachdenken“, so der Hagener Experte weiter. Sein erklärtes Ziel ist es, allen Patienten schmerzarm und schonend i.d.R. bereits nach wenigen Wochen wieder in ein Leben ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu ermöglichen.

 

Mit der erneuten Zertifizierung konnten die Experten des die Qualität ihrer täglichen Arbeit unter Beweis stellen. „Die erneute Auszeichnung freut uns sehr, da es eine wiederholte Bestätigung unserer Konzepte für die Gesundheit unserer Patienten ist“, zieht auch Susanne Hinzen ein positives Fazit.

 

Weitere Informationen über das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN finden Sie im Internet unter: www.akh-hagen.de

 

Das AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN ist mit 566 Betten das größte Krankenhaus an einem Standort in Hagen und bietet seinen Patienten mit 20 Fachabteilungen und Schwerpunkten sowie diversen Kompetenzzentren die größte Disziplinenvielfalt unter einem Dach. Diese Größe und Leistungsfähigkeit setzen unsere Mitarbeiter Tag für Tag in eine dem Patienten zugewandte Fürsorge und Menschlichkeit um. Im Rahmen des Versorgungsauftrages werden bei uns jährlich rund 22.000 Patienten stationär behandelt. Das AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN ist als akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum anerkannt. Mit unserer Berufsfachschule bieten wir jungen Menschen darüber hinaus die Möglichkeit einer modernen Ausbildung im pflegerischen Bereich.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 35 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 15 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 19 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln.
 
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Chefarzt Dr. med. Bernd Stuckmann (vo. li.) und Susanne Hinzen, Leitung des Qualitätsmanagements 2. vo. re. hi.) freuen sich gemeinsam mit dem Team des Endoporthetikzentrums und den Auditoren über die gelungene Rezertifizierung.