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AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN
Klinik für Kardiologie

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PD Dr. med. Kaffer Kara

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Chefarzt

Klinik für Kardiologie

Sebastian Lask

Sebastian Lask

Sektionsleitung Elektrophysiologie

Klinik für Kardiologie

Elektrophysiologie (Rhythmologie)

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,


die Disziplin der Elektrophysiologie (oder auch Rhythmologie) als Teil der Kardiologie beschäftigt sich insbesondere mit der Erkrankung von langsamen (bradykarden) und schnellen (tachykarden)  Herzrhythmusstörungen. Im Vordergrund steht zunächst die Erkennung einer vorliegenden Rhythmusstörung, welche zumeist durch ein Ruhe- oder Langzeit-EKG erfolgt. Lässt sich hier eine Rhythmusstörung „enttarnen“, besprechen wir mit Ihnen und Ihren Angehörigen die für Sie möglichen Therapieoptionen.

Bei Vorliegen einer schnellen Herzrhythmusstörung stehen uns alle möglichen Therapieverfahren (Kälte- und Wärme-Energie)  zur Verfügung und können bei Bedarf eine 3D-Landkarte ihres Herzens erstellen, um Millimeter-genau die verantwortlichen Stellen, welche die Rhythmusstörung auslösen, einzugrenzen und diese mit einem Katheter zu veröden (Ablation). Durch diese hoch-modernen Techniken sind wir in der Lage, lediglich die krankhaften Stellen des Herzens zu behandeln und gesundes Gewebe zu schonen. In einzelnen Fällen kann die Diagnose erst durch eine elektrophysiologische Untersuchung erzielt werden, in welcher die Rhythmusstörung ausgelöst und in gleicher Sitzung behandelt werden kann.

Im Gegensatz zu den schnellen Herzrhythmusstörungen besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die elektrischen Impulse des Herzens nicht mehr oder nur unzureichend vorhanden sind. Dies führt letztendlich zu einem zu langsamen Herzschlag und kann Symptome wie Schwindel und/oder plötzliche Ohnmachtsanfälle hervorrufen. Sollte es sich also bei ihnen um eine langsame Herzrhythmusstörung handeln, stehen uns alle gängigen Herzschrittmacher zur Verfügung, welche die elektrischen Impulse wiederherstellen und einen normalen Herzschlag gewährleisten.

Aufgrund verschiedener Ursachen, wie z.B. eines Herzinfarktes oder einer Herzmuskelentzündung, kann sich eine Herzschwäche ausbilden, welche die Gefahr einer bösartigen Herzrhythmusstörung (sog. plötzlicher Herztod) erhöht oder diese begünstigt. Auch in diesem Falle haben wir die Möglichkeit auf modernste Geräte zurück zu greifen, um bösartige Rhythmusstörungen mit einem unter die Haut einsetzbaren Defibrillator (ICD/S-ICD) zu behandeln und eine ggf. vorhandene Herzschwäche positiv zu beeinflussen (CRT-/CCM-Systeme).

Wir erarbeiten mit Ihnen und Ihren Angehörigen ein individuelles und transparentes Therapiekonzept, damit wir offene Fragen klären und Ihre Ängste soweit wie möglich reduzieren können. Sprechen Sie uns bitte an –
wir helfen Ihnen gerne!

Ihr Team der Kardiologie